Neuigkeiten
LIONHEARTS – "Lionhearts"(23.05.2017)
Die vielen eindrucksvollen Projekte des Psychologen Frank M. Spinath (Seabound, Edge Of Dawn, Ghost & Writer) waren bisher immer als Duos angelegt, in denen Spinath selbst den Gesang übernahm und der musikalische Teil von seinem jeweiligen Counterpart übernommen wurde. Nun hat Spinath mit LIONHEARTS sein erstes wirkliches Soloprojekt realisiert, in dem auch die Musik von ihm stammt und das er mit Unterstützung von Hecq (Ben Lukas Boysen) in der Rolle des Produzenten umgesetzt hat. Die Songs haben sich im Laufe der Jahre wie Treibgut angesammelt und decken thematisch eine ganze Spannweite von Themen ab, ohne jedoch beliebig zu wirken. Vielmehr arrangiert Spinath seine Kompositionen angelehnt an den impressionistischen Klassikzyklus „Bilder einer Ausstellung“ des russischen Komponisten Modest Mussorgski, der seine Stücke als Bildermotive mit verschiedensten Themen inszenierte. LIONHEARTS erscheint als durchgehendes Album, das sich nacheinander verschiedenen Motiven aus dem Universum von Frank M. Spinath widmet, ohne Pausen in einem „Continuous Mix“ arrangiert, teilweise ein- und übergeleitet von instrumentalen Parts. Die Klang- und Farbwelten changieren hierbei zwischen golden und hell, bevor sie sich zunehmend zwischen kalten, düsteren Schattierungen bewegen. Die Motive sind vielfältig. Da ist etwa die Liebesgeschichte zweier nicht füreinander Bestimmter in „The Ardent City“, oder „Cloud“, das vom letzten Kampf eines sterbenden Boxers handelt, den der Sänger sarkastisch aus einer abgeschirmten VIP-Lounge kommentiert („Have a headache on me“) und in dem auch die Musik beinahe teilnahmslos über der unerbittlichen Gewalt schwebt. Zentrale Inhalte sind die Themen Suche, Bestimmung und Schuld als Klammer für Spinaths Kompositionen, und wie bei den Bildern gibt die atmosphärische, elektronische Musik die verborgenen Gedankenwelten oftmals erst auf den zweiten Blick preis. So ist der Track „Murder“ von dem hochintelligenten Serienkiller Edmund Kemper inspiriert, der sich erst den Behörden stellte, nachdem er zunächst mehrere Anhalterinnen und schließlich auch seine Mutter getötet hatte. Das Album wurde hervorragend von Ben Lukas Boysen (Erased Tapes) arrangiert, der den Songs mit seiner Produktion eine besondere Tiefe verleiht. Das Gemisch aus den düsteren, doppelbödigen Themen, der elektronischen Leichtigkeit der Kompositionen und dem eindrucksvollen Arrangement der Tracks macht aus dem LIONHEARTS Album einen tiefgründigen, hypnotischen Trip, der zum Entdecken der Vielschichtigkeit von Spinaths Klanguniversum einlädt. LIONHEARTS erscheint am 26.05.2017 als Doppelalbum in einem durchgehenden „Continuous Mix“ und als identisches Album mit 12 nicht überblendeten Einzeltracks.

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SCHWARZSCHILD – "Radius"(23.05.2017)
Das im Frühjahr 2016 von Dino Serci und Peter Daams gegründete Synth-Pop Projekt Schwarzschild steht für ein fesselndes, elektronisches Klanggewand mit Elementen aus Gothic und Industrial. Als im März 2017 mit "Bis zum Ende der Zeit" die erste Single-Auskopplung des aus dem Ruhrgebiet stammenden Duos erschien, waren nicht nur die eigenen Fans, sondern auch Kritiker überzeugt ("Im Frühjahr 2016 erstrahlte plötzlich ein neuer Stern am Industrial-/Goth-/Synth-Pop-Himmel." ORKUS!). Knapp ein Jahr nach Gründung der Band legen Schwarzschild mit ihrem Debütalbum "RADIUS" einen weiteren Meilenstein der eigenen Bandgeschichte fest. Der Titel des Albums, angelehnt an den 'Bandnamensgeber' Karl Schwarzschild, ist Programm: Von Tanzflächenknallern à la "In meinem Blut" und "Mein Feind" über düster-elektronische Songs wie "Ruf der Nacht" und dem Gegenstück "Das Erwachen (Ruf der Nacht Part 2)" bis hin zu gefühlvollen Balladen wie "Heute" und "Bis zum Ende der Zeit" decken Schwarzschild auf "RADIUS" einen breiten musikalischen Radius ab. Vervollständigt wird das elektronische Klangbrett von Sercis kraftvoller und gleichzeitig emotionaler Stimmgewalt, welche den Hörer vom Alltag ins eigene Schwarzschild-Universum entführt. Insgesamt 11 Stücke, in denen Serci und Daams inhaltlich auch gesellschaftliche Tabuthemen wie Abhängigkeit, Mobbing und Sterbehilfe aufgreifen, haben es auf die Debütplatte von Schwarzschild geschafft. Perfekt abgerundet wird "RADIUS" mit einem mehr als gelungenem "Bis zum Ende der Zeit"-Remix der Band REAKTOR. Bereits zwei Wochen vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums "RADIUS" geben Schwarzschild am 13.05.2017 im Oberhausener Crowded House ihr Release- Konzert, in dessen Rahmen das gesamte Album live vorgestellt wird. Anschließend stehen weitere Live-Auftritte von SCHWARZSCHILD an, bei denen das sympathische Duo sein Album präsentieren wird.

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OMNIMAR – "Poison"(23.05.2017)
Es ist wieder Zeit für jede Menge Emotion aus Russland! Mit ihrem neuen Album „Poison“ sorgen OMNIMAR für das nächste Meisterwerk, das sich durch die erste Auskopplung von „Out of my Life“ schon mehr als überzeugend angekündigt hat. Bereits das Vorgänger-Album „Start“ hat breite Beachtung in der Szene gefunden, so dass unter anderem das Gothic-Magazin „Orkus“ OMNIMAR bereits mit langen Berichten gewürdigt hat. Gewohnt gefühlvoll sorgen die russischen Musiker mit „Poison“ für Gänsehaut: Sphärischer und düsterer als jemals zuvor kommen OMNIMAR daher und schaffen dabei die Gratwanderung aus musikalischer Entwicklung und Erhaltung des typischen Sounds, der zuvor bereits die Massen zu begeistern vermochte. Aber auch Tracks wie „Boom Boom“, der das Potenzial zum nächsten Tanzflächen-Hit hat, sorgen für einen ausgewogenen Kontrast zu den düster-emotionalen Tracks, die sofort ins Herz gehen. Wer also das nächste Kapitel der Erfolgs-Geschichte von OMNIMAR nicht verpassen möchte, der darf sich „Poison“ auf keinen Fall entgehen lassen! Again, time has come for pure emotion from Russia! With their new album “Poison” OMNIMAR provide the next masterpiece, that already announced itself by the single-release “Out of my Life” in a more than convincing way. The previous album “Start” has already attracted attention in the scene, so that among others the gothic-magazine “Orkus” already acknowledged OMNIMAR with long reviews. Emotional as we know them, the russian musicians are providing us with goosebumps: More spherical and darker than ever before, OMNIMAR successfully handle the balancing act of musical progress and preservation of their unique and typical sound, that in the past already enchanted their fans. But also tracks like “Boom Boom”, that has the potential for the next dancefloor-hit, ensure a nice and well-rounded contrast towards the dark and emotional tracks, that directly find their way towards the listeners heart. So whoever doesn’t want to miss the next chapter in the success-story of OMNIMAR, should definitely be ready for the new album “Poison”!

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FIRSTBORN – „What I need to see“(17.05.2017)
„What I need to see“', 'It is time for revolt. The pressures of social expectation are ours no more. We will not do as our fathers command, we will not be what our mothers wish and we will not fit into the mold that they made for us. We are the firstborn and we will make our own destiny… The bible already sets the tone: God’s wrath taking the firstborn sons of Egypt and saving the Israelites’ by the mark of sacrificial blood. Religion wielded as a weapon then as it is wielded now. FIRSTBORN refuse this logic of sacrifice and strain against the what they perceive as a means of control: “It is one of our key messages, that everyone will try to manipulate you with everything they got at their disposal. We want to fight that, resist that climate of demands and sacrifices. We want everyone to be able to be who they want to be!” Alternative rock band FIRSTBORN are claiming this right for themselves, too. They are setting out to find their own path by releasing their self-titled debut album with 2808-MGMT/Rough Trade. Hailing from small town Borås in the Southern regions of Sweden, the lives of Marcus Carlzon, Joachim Ragnarsson and Simon Näsström wereheaded in quite a different direction, in a way already sacrificed to the world. Working backbreaking hours for the local sawmill or at a factory, music was their best chance of escape. Thus Marcus made the first step of resisting and quit his dead-end job. He wanted to teach music and ran into prejudices the minute he tried. “You have no degree, they said. You can’t make a living, they said. Well, I had my ambition and I made it work. I succeeded where everyone expected me to fail.” But that was just the beginning; he spent every free minute he had on the songs that would later become their debut album. Whenever possible, Joachim and Simon would rush over from their shift at the mill, so that FIRSTBORN could work on their ticket to creative freedom. Where everyone expected them to fall in line and just work their days in the rural economy, FIRSTBORN stood up for their beliefs – and this is at the heart of the music as well. The songs deal with the realization that you have a choice, that you are not fated to do anything unless you accept it without a fight. “You have the freedom to be passionate about things. If you have that secret inner desire to do something, go ahead and do it! Don’t listen to what anybody says you should do, just don’t listen when they tell you that you can’t or shouldn’t do it! You are your own person, you should decide what you want to do! And if you try, you might just prove them all wrong.” For FIRSTBORN this realization means being musicians and shouting their wisdom over the rooftops of sleepy Southern Sweden where the closest cultural hub is Gothenburg, miles away under the rainy and grey sky. But no matter how the odds stand, they will make their way: 11 songs on their debut album are a stark reminder that it does not take much to make great rock songs. “Some of the songs were written in a cold dark room in the middle of winter, with nothing but an old six-string worth ess than a grocery list and a drum setthat sounded like pounding cardboard boxes. But so what? We made music, we recorded the songs and now we can finally say. Here we are, we are FIRSTBORN!

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ARCTIC SUNRISE – Tell The Truth(17.05.2017)
Mit "Tell The Truth" stellen Arctic Sunrise erneut ihre Kreativität unter Beweis. Düsterer gehalten als die letzte, äußerst erfolgreiche Singleauskopplung „Silent Tears“, welche Dauergast in den offiziellen deutschen Alternativcharts (DAC) war, klagt "Tell The Truth" Ehrlichkeit im privaten und beruflichen Umfeld ein, und wendet sich gegen den unausgesprochenen Perfektionsanspruch unserer Gesellschaft. Der Energie geladene Song besticht, wie alle Titel des bereits zweiten Albums „Where Traces End“ durch seinen eigenständigen Sound und Verlindens außergewöhnliche Vocal-Performance. Das maßgeblich durch den Einsatz von Vintage- Instrumenten geprägte Album befindet nach wie vor in „Heavy Rotation“ vieler Genre Radiostationen. Abgerundet wird dieses Release durch ein starkes Remix-Paket mit Alex Stroeer, Cyborgdrive, Imunar, Restriction 9, Mark Loodewijk, Monotronic und Stefan Käshammer. Die Songs der Single werden über alle relevanten Download-Shops erhältlich sein.

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CHEMICAL SWEET KID – „Addicted to Addiction“(12.05.2017)
Hier kommt die Schnittmenge der Industrial-Genres, hier kommt CHEMICAL SWEET KID! Dass die Chemie bei den drei düsteren Musikern aus Metz stimmt, ist keine bloße Floskel, sondern das Ergebnis aus der Synthese verschiedener Genres des Industrial-Bereichs. Irgendwo zwischen MARILYN MANSON, CHRISTIAN DEATH und ROB ZOMBIE reihen sich die Franzosen ein und lassen gekonnt die Grenzen zwischen harten Industrial-Riffs und elektronischen Elementen verschwimmen. Nach ihrem Debutalbum „Tears of Pain“ im Jahre 2011, „Broken Wings“ ein Jahr später und „The Speed Of Time“ im Jahre 2015 melden sich CHEMICAL SWEET KID nun kraftvoller und energetischerals jemals zuvor zurück. Mit „Addicted to Addiction“ haben die drei Franzosen ein Meisterwerk geschaffen, das keine Wünsche offen lässt. Das Dreigespann befeuert ihre Fans unermüdlich mit extatischen Riffs und die Stimme des Frontmanns Julien Kidam heizt hierbei jede Party bis zum Siedepunkt an. Wer also im Chemie-Unterricht aufgepasst hat, dem wird klar sein, dass „Addicted to Addiction“ in keinem guten CD-Regal fehlen darf!

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SCARLESS ARMS FEAT. MONICA RICHARDS – "Searching for the hopeful heart"(10.05.2017)
Nicht im 'Techno-Dance-Style' aber dennoch tanzbar genug präsentiert Tyves Oben (ex-place4tears) stolz seine Colaboration mit Monica Richards welche jedem Szenegänger wohl hinreichend durch ihre Projekte Strange Boutique, Infra-Warrior und vor allem Faith & The Muse bekannt sein dürfte. Mal ganz ohne Gitarre aber dennoch rabenschwarzer Dark-Wave mit hartem Beat läßt Füße nicht lange still stehen und Köpfe nicht in Shoegazepose verharren. So höret euern nächsten Ohrwurm. Zu finden gibt's den Song auf Tyves' Album "frighteningly : reassuring" welches am 26.05.2017 unter dem Label Area DB das Licht der Welt erblicken wird.

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SWISS & DIE ANDEREN - “Wir gegen die”(05.05.2017)
Nach dem gefeierten "Missglückte Welt"-Album von 2016 beehren uns Swiss & Die Andern mit der kommenden EP "Wir gegen Die". Die deutsche Formation vermischt auf perfekte Art und Weise Punkrock mit Sprechgesang und sollte auch Fans von ZSK, Wizo, Adam Angst und Slime auf den Plan rufen. Das Vorabvideo zum Titelsong glänzt zudem mit einem gelungenen Gastauftritt von Dicken (Slime).

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SPECTRA PARIS – „Retromachine Betty“(05.05.2017)
Im Electropop gibt es zwei Arten von Bands: Es gibt eine Legion von Depeche Mode-beeinflussten Projekten, die versuchen möglichst nah an den Sound und das Gefühl ihrer Vorbilder zu kommen, und die Meisterwerke der britischen Kultband zu emulieren. Das andere Camp versucht in der Regel auf eigenen Füßen zu wandeln, und deutlich eigenständigere Visionen zu realisieren. SPECTRA*paris gehören zu Letzteren. Das Nebenprojekt von Kirlian Camera-Sängerin Elena Alice Fossi unterstützt von Produzentenlegende John Fryer atmet einen Geist, der sich unverhohlen bei den Einflüssen des 80er Jahre Italo-Pop und 80er Electro-Wave bedient. Erinnerungen an Bands wie Visage oder Desireless werden wach, eine in Neonblau gehüllte Vision dessen, was uns in den 80igern formte und die Radios und Clubs beherrschte. Dabei changieren SPECTRA*paris gekonnt zwischen Anleihen aus dem Popbereich bis hin zum Kitsch (Star Bubbles, Alice (Geistersterne)) und der typischen Szene-DNS von Kirlian Camera, deren Fähigkeit zum Pathos und zur großen Geste aber auch zu tanzbaren eingängigen Clubhymnen (Ludovico Technique, Metrolynx) immer wieder durchscheint. Und so wird Retromachine Betty musikalisch zur Zeitmaschine, zum Ausflug in die eigene Jugend, zur Jugendherberge mit der man zusammen mit der Schulklasse gefahren ist, zum ersten Besuch in der Szenedisko, in die man als Minderjähriger eigentlich keinen Eintritt hätte haben dürfen und mit derman mit klopfendem Herzen seine ersten Gehversuche im Nachtleben machen durfte.

Aufregend und doch vertraut und retro-pop-catchy bis zum Maximum, wie die augenzwinkernde Coverversion von "Girl, You Really Got Me" von den Kinks beweist.

Retromachine Betty lebt!

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FUNKER VOGT – “Der letzte Tanz”(05.05.2017)
Als Vorbote zum neuen Funker Vogt Album „Code of Conduct“ erscheint bereits am 19.05.2017 die neue Maxi-CD „Der letzte Tanz“. Hier wird zum ersten mal der neue Frontmann Chris L. (Agonoize / The Sexorcist) zu hören sein. Die 5-Track Maxi-CD erscheint als streng limitierte Auflage im Digi-File. Diese Veröffentlichung ist nicht nur für Sammler ein muß. “Der letzte Tanz“ beweist einmal mehr durch seinen hymnenhaften Charakter, dass Funker Vogt ihr Hitpotential nicht verlernt haben und verdient zur Speerspitze des deutschen Electro gehören. Neben den zwei hauseigenen Remixen, gibt es noch zwei großartige Interpretationen aus den Händen von Patenbrigade Wolff und Winterhart sowie den exklusiven Track "Blut und Schmerz".

Damit dürfte den Jungs eine der heißesten Single-Veröffentlichungen des Jahres gelungen sein. Ein vielverheißender Ausblick auf das kommende Album „Code of Conduct“!

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V2A – "Heretic"(05.05.2017)
Mit einem stählernen Riff, hypnotischen Beats und verfremdeten Vocals, die kaum mehr irdischen Ursprungs sind, öffnen V2A die ewigen Tore zur Unterwelt und läuten mit ihrem brandneuen Album „Heretic“ den Soundtrack zum Untergang ein: Bedrohlich-morbide Imaginationen abnormer Welten zeigen sich vor dem inneren Auge, während das deutsch-britische Projekt über Walhalla sinniert und allmählich in Trance versetzt. Musikalisch pendelt das apokalyptische Soundkonstrukt - inszeniert von den beiden Kreativköpfen Kevin Stewart (alias 304) und Ines Lehmann (alias 316) - zwischen EBM und Industrial, angereichert mit dystopisch-technoiden Klängen. ??„Heretic“ wirkt überaus hart, noch sehr viel fokussierter, zielgerichteter und cineastischer als alles zuvor Dagewesene. V2A unterziehen sich einer ständigen Evolution, bewegen sich in einem Strudel innovativer Energien und werden mit „Heretic“ einmal mehr die schwarzen Cyber-Tempel des Erdenreichs erobern und in Schutt und Asche legen. ?? Wer V2A auf ihren bisherigen Tourneen als Support von Größen wie SUICIDE COMMANDO, COMBICHRIST, FUNKER VOGT oder NACHTMAHR erleben durfte, der weiß, welch’ heißen Stahl die ambitionierten Maschinenbauer produzieren. „Heretic“ ist der eindrucksvolle Grundstein ihrer Zukunft. Mad Max wäre wahrlich stolz auf sie!

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Fïx8:Sëd8 – "Foren6"(04.05.2017)
Mit Fïx8:Sëd8 hat vielleicht einer der am besten gehütetsten Geheimtipps der Elektronikszene sein Heim auf Dependent gefunden. Mittels zweier selbstveröffentlichter Alben hat sich Martin Sane langsam aber sicher seinen Status bei Szeneinsidern erspielt: Anders als die Anfang des Jahres herausgekommenen Modern Industrial 2nd Face sind Fïx8:Sëd8 klassische Anhänger des Retro-Electro. Mit Film-Sprachsamples, verschachtelten Sequenzen und Midtempobeats lehnen sie sich an Bands wie Mentallo & The Fixer oder Interlace an, und bedienen damit vor allem die Feinschmecker der Elektroszene. Bereits die ersten Klänge von "My Mistress" machen klar, wohin die musikalische Reise geht. Melodische, verschachtelte Synth-Sequenzen, komplexe Drum-Strukturen, wobbelnde Basslines aus den "guten alten Zeiten" und ein stringenter harmonischer Aufbau ziehen den Hörer sofort in ihren Bann. Sane's Vorliebe für die Pioniere dunkler Elektronik aus Kanada und Texas ist offensichtlich; der ganz eigene Fïx8-Sound jedoch entsteht dadurch, dass die komplexen Arrangements nie zum Selbstzweck verkommen, sondern als bewusstes Werkzeug gegen elektronische Monotonie fungieren. Am Ende steht immer ein melodiöser, atmosphärischer Song der sich bewusst beim konzentrierten Hören ins Gedächtnis brennt. Das Mastering steuerte Szenekollege Thorn (2nd Face) bei, vielleicht deswegen ist auch Foren6 das bisher am besten produzierteste Werk von Martin Sane. Auch gesanglich haben sich Fïx8:Sëd8 weiterentwickelt, und lassen nicht nur den Verzerrer sprechen, ein Experiment das ein Stück weit an die multivokalen Effekte der Schweden Interlace erinnert. Thematik: Die Forensik, die Gerichtsmedizin bzw. die Kriminaltechnik der Aufklärung von Todesursachen, als Analogie gescheiterter Freundschaften und Beziehungen und deren "posthume" Sektion und Analyse. Woran ist die Beziehung gescheitert? Wer trägt die Schuld? Unweigerlich findet sich der Hörer selbst wieder und mittendrin in erzählten Geschichten. Mal ist er unbeteiligter Zeuge, mal als Opfer, mal als Täter. Sprachsamples aus John Carpenter-Filmen ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album und ob "Baptism Of Fire" mit seiner brachialen Bassline und den treibenden Midtempo-Beats, das clubbige "Puritan" mit seinen verspielten Synthmelodien oder das atmosphärische "Hermaphrodite" - über jedem Song steht dick Fïx8:Sëd8 und trotz der zahlreichen Facetten auf "Foren6" ist es gleichzeitig bis dato das homogenste Album der Band. Die auf 250 Stück limitierte Digibox enthält neben dem regulären Album die Bonus-CD "Formaldehyde" mit 3 unveröffentlichten Tracks, 3 Postkarten sowie ein handnummeriertes und unterschriebenes Echtheits-Zertifikat. Unsere Anspieltipps: Baptism Of Fire ++ Puritan ++ Lynch ++

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MONO INC & VNV NATION – „Boatman“(02.05.2017)
"Take me away, Boatman", this is, what Martin Engler from MONO INC. and Ronan Harris from VNV NATION are singing in the refrain. The two front men of two extremely successful bands give the world a very special song: a poignant song full of wanderlust and longing for freedom, peace and new horizons. This cooperation between MONO INC. and VNV NATION will surprise the world, because to date neither Ronan Harris has ever sung a duet, nor have VNV NATION ever made a video clip. All this changed only by this anthem from the pen of Martin Engler. Deeply touched by the demo version, VNV NATION even interrupted their US tour for studio recordings and the subsequent video shoot in Hamburg. The result is overwhelming, because Boatman is one of those titles in which everything seems to fit: Melody, music, message and video script! In the United States the album version already mutated to the club hit, followed up by the worldwide release of the single version. Linen loose! Come on board and let yourself be carried away ... far, far away!

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THE BREATH OF LIFE – “Under the falling stars”(21.04.2017)
2017, and The Breath of Life are back to proudly announce the newly awaited album Under the falling stars. With this 9th release, the band entices the listener back into their own specific realm of emotions. Mixed, produced & mastered by Gilles Martin (Tuxedomoon, Malaria, Wire, Minimal Compact, Indochine), who worked with the band on their first five albums.

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WELLE: ERDBALL – “Gaudeamus Igitur”(13.04.2017)
Lasst uns also fröhlich sein, denn die neue Sendung von Welle: Erdball mit dem Sommer-Hit von 1965 "Die letzte Chance zu leben" und insgesamt 10 neuen Liedern auf einem Tonträger erscheint am 28.04.2017. Der Sommer kommt und Welle: Erdball schrieb den "Soundtrack" dazu. Die gesamte Sendung ist ein vollwertiges Album anstelle einer "EP" (was immer das auch ist?!) - und gleicht eher einem YPS-Heft mit Gimmick. Hier wurden wieder viele geheimnisvolle Geschichten recherchiert: Die Unbekannte aus der Seine, 20.000 Meilen unter dem Meer mit Kapitän Nemo in der Nautilus und Professor Pierre Aronnax an Bord, der meistverkaufte Heimcomputer der Menschheit, "Wie macht man Musik mit einem analogen Synthesizer-Bausatz (dem Böhmat 87)?", "Warum sterben Menschen?" und viele weitere phantastische Dinge. Und als Gimmick gibt es den Aufkleber für die Vespa 50N Special, mit der man ins Schwimmbad fährt, sowie viele Oster-Eier, versteckte Lieder und das große IQ-Test-Spiel mit Gewinnchance im Begleitbüchlein. Kein Sommer 2017 ohne ein Dolomiti-Eis Kein Sommer 2017 ohne eine Fahrt mit der Vespa 50N Special Kein Sommer 2017 ohne Freibad und der Portion Pommes rot-weiß Kein Sommer 2017 ohne Meer, Strand und Sonne Kein Sommer 2017 ohne die sagenumwobenen Geschichten über Kapitän Nemo Kein Sommer 2017 ohne die Unbekannte aus der Seine geküsst zu haben Kein Sommer 2017 ohne Hitzefrei und den Geruch von Sonnencreme Kein Sommer 2017 ohne die Tauchfahrt im Bathyscaph Kein Sommer 2017 ohne ein gutes Commodore-64-Spiel Kein Sommer 2017 ohne elektronische, analoge und deutsche Musik KEIN SOMMER 2017 OHNE WELLE: ERDBALL "GAUDEAMUS IGITUR" ...denn dies ist DEINE letzte Chance zu leben!

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THE SIRENS OF TITAN – „Apocalyptic Sessions“(10.04.2017)
Mit dem Song „Jupiter’s Son“ gibt es den allerersten Appetizer aus dem Debüt-Album „Apocalypse Sessions“ (VÖ: 07.04.2017 Smile Records / Soulfood / Believe Digital) von The Sirens Of Titan. The Sirens Of Titan sind die musikalische Inkarnation des Autors, Verlegers und Dichters John-Paul Pryor dessen Debüt-Roman „Spectacles“ u.a. vom Dazed & Confused Magazin als „traumähnliche Vision einer gesetzlosen Dystopie“ gelobt wurde, inklusive Vergleichen zu Arbeiten von solch Underground-Heroen wie Jean Genet. Textlich befassen sich die „Apocalypse Sessions“ vordergründig mit Melancholie, Sehnsucht und Grenzüberschreitungen. Eckpfeiler, die auch alle anderen Werke von Pryor kennzeichnen und den Hörer und/oder Leser immer in eine rohe, unreine und doch poetische Traumzeit entführt. Aufgenommen wurde das Album in diversen Live-Sessions gemeinsam mit Produzent Andy Strange und Pryors
Langzeit-Musikbuddies Jez Leather und Sami Salo, die The Sirens Of Titan komplettieren. Zusammen wollte man mit „Apocalypse Sessions“ ein Album schaffen, welches als Gegenstück zur Überproduktion heutiger Musik fungiert. Das Video zu „Jupiter’s Son“ erkundet Ideen multipler Identitäten und wurde in Los Angeles gedreht, wo der in London geborene Pryor momentan lebt. Unter der Regie von Skyler Wakil, einem aufstrebenden Talent, und mit Hauptdarstellerin Lena Gora, fängt das Video die seltsame Traumlogik, die die Grundzutat der reduzierten musikalischen Sirens-Of-Titan-Melancholie ist, perfekt ein.

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MESH – „Runaway“(07.04.2017)
Mit „Looking Skyward“ haben Mark Hockings und Richard Silverthorn von MESH Ende letzten Jahres ihr bisher erfolgreichstes Album veröffentlicht. Das sympathische Duo aus Bristol chartete auf Platz 12 der offiziellen deutschen Charts und führte wochenlang die deutschen Alternative Charts an. Nun erscheint am 21.04. mit Runway eine zweite Auskopplung aus „Looking Skyward“ parallel zum zweiten Teil ihrer Europatour, der die Band nach Deutschland, Spanien, England und Belgien führen wird (Link zu den Tourdaten unten). Im Gegensatz zum eher rockigen Vorgänger „Kill Your Darlings“ ist Runway ein lupenreiner Clubtrack mit einer eingängigen Killerhook und fette Basslinie, der seine Wirkung auf den Tanzflächen dieser Welt sicher nicht verfehlen wird. Und mit „Too Little Too Late“ und der von vielen Livekonzerten bekannten Coverversion des Yazoo-Klassikers „Tuesday“ bekommen Fans gleich zwei
exzellente B-Seiten serviert. „Runway“ erscheint am 21.04.2017, und kann jetzt auf www.dependent.de vorbestellt werden.

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SEASURFER – „Under the milkyway ….who cares?”(24.03.2017)
More awake than dreampop, more violent than shoegaze, Seasurfer makes music that pulverizes even as it caresses. The German group, led by sonic mastermind Dirk Knight, released their first album in 2014, and Dive In won raves from critics at places like Allmusic and The Big Takeover. New album under the milky way...who cares goes even further, the best album so far from the shoegaze revival. Opener ‘Tricolore’ is a full on assault and maybe the most exciting thing Saint Marie Records has ever released. It’s a lurching blurry glorious mess, infected with the teutonic plague and loving every minute of it. The guitar solo on ‘If You Leave’ will melt your bones; the synth hook will steal your soul. New vocalist Julia Beyer, an acclaimed visual artist in her own right, sings like an angel whose wings have been dipped in tar. She sings in english and french. She sings like someone well acquainted with death. ‘By The River’ announces itself with a spaceship lifting off. It’s a brutal coldwave classic, spoken vocals laid across a violent fall down the stairs, but it’s Symétrie ’ that’s the true stunner. It opens with an elegy of fuzz, impossibly dramatic, perched on a high precipice looking down, and when the drums enter at the 2-minute mark, pounding like an adrenalized heartbeat, the experience becomes too much to bear and the song ends with our hearts in our throats. This one has to be heard to be believed. under the milky way...who cares throws down the gauntlet, an album that transcends its genre, that leaves all the pretenders in the dust. Saint Marie Records takes yet another bold step forward. And if there’s any justice left in this world, then the world will be theirs.

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PYOGENESIS- “A kingdom to disappear”(02.03.2017)
Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ (Wilhelm von Humboldt) Wer die Mechanismen einer erfolgreichen Metal-Karriere auf Pyogenesis anwendet, der erlebt sein blaues Wunder. Die Stuttgarter Metal-Band sprach sich von Anfang an frei von jedweden Naturgesetzen dieses Business, verweigerte sich sämtlichen Konventionen und Regeln, erteilte sich selbst mit salbungsvollem Lächeln die Absolution. Eine Karriere, die zumindest auf Papier zum Scheitern verurteilt war. Und aus den Schwaben dennoch eine der spannendsten, besten, innovativsten und legendärsten Bands der Neunziger machte. Wer sein anfängliches Seelenheil im ruppigen Death Metal schwedischer Prägung sucht (1991), schon kurz darauf den Gothic Metal miterfindet (1992), sich dann durch ungehörte Harmonien der Rock-Musik öffnet (1995), um dann zur Jahrtausendwende all das erneut aus einem radikal anderen Blickwinkel zu beleuchten, der macht Musik nicht aus Kalkül, nicht für volle Taschen. Der macht Musik, um all den Reißbrettkünstlern, um den herzlosen Mechanismen dieser Industrie zu beweisen, dass es auch anders geht. „Wir machen Musik, um uns selbst zu verwirklichen“, betont Bandkopf Flo V. Schwarz. „Wenn man dabei große Erfolge feiern kann, ist das cool, aber nur nettes Beiwerk.“ Pyogenesis haben das getan. Und sich 2002, nach sechs Platten und mit ihrem Status als Vorreiter einer ganzen Generation, in die Anonymität zurückgezogen. Satte 13 Jahre ohne Album mussten vergehen, bis sich diese deutsche Metal-Alternative-Hydra wieder regte, eine Zeit, in der sich die Musikindustrie mehr als einmal um 360 Grad drehte. „Als wir 2002 unser letztes Album vor der Pause veröffentlichten, gab es weder YouTube noch Facebook“, blickt Flo V. Schwarz auf die Zeit von „She Makes Me Wish I Had A Gun“ zurück, das bisher erfolgreichste Pyogenesis-Album. 2015 dann die Rückkehr mit „A Century In The Curse Of Time“. Die Ruhepause war vorbei. Als das hat die Band es immer gesehen: Als Pause. „Ich habe über all die Zeit immer wieder an Songs geschrieben, aber für eine Veröffentlichung war ich noch nicht bereit“, so der Sänger und Gitarrist. „Wir haben diese Pause aus freien Stücken gemacht und sie ebenso beendet, als die Zeit dazu reif war.“ Es galt also, einen der eigenwilligsten Kähne der deutschen Metal-Welt wieder auf den Kurs zu bringen, auf dem er zwischen 1991 und 2002 so unzähmbar segelte: Auf einen Kurs der Einzigartigkeit, der Pyogenesis von allen anderen Bands unterschied und noch immer unterscheidet. Sehr schnell wurde klar, dass Genres und Schubladen keine Rolle in ihrem Wirken spielten. Bei aller scheuklappenlosen Vielfalt bewahrte sich die Band eine bemerkenswerte Stringenz und einen Trademark-Sound, den man unter 1000 Bands sofort heraushörte. Ihre großen Melodien, ihre unvergleichlichen Harmonien ziehen sich durch ihre Karriere wie ein roter Faden, machen sämtliche Stilbezeichnungen obsolet und unterstreichen das, worum es eigentlich geht: Ganz gleich, was sie machen – Pyogenesis klingen immer wie Pyogenesis. Das machte die erste Dekade ihres beispiellos kreativen Chimärenschaffens so außergewöhnlich. Das setzt diese Geschichte jetzt nicht minder außergewöhnlich fort. Wer, wie sie, vom extremsten Death Metal bis zum straighten Rock-Beat sans Berührungsängste alles abgegrast hat, was die Musikwelt hergibt, lebt musikalisch auf berechtigt großem Fuß. Das macht auch das neue Album „A Kindgom To Disappear“ so stark. Es sind natürlich keine juvenilen Triebtäter in der übermütigen Blüte ihrer Sturm-und-Drang-Zeit am Werk und doch läuft auch dieses Werk über vor Erfindergeist, Pioniertaten und Vielfältigkeit. Lektionen wie diese hören natürlich auch die Künstler gern, die bei seinem Label Hamburg Records unter Vertrag stehen. Diese Arbeit war mitverantwortlich für seinen Umzug von Stuttgart nach Hamburg und die lange Band-Pause. „Der Laden ist aber mittlerweile groß genug, dass er mir erlaubt, mich wieder selbst zu verwirklichen.“ Das führt nur eineinhalb Jahre nach „A Century In The Curse Of Time“ schon zum nächsten Album – Teil zwei der viktorianischen Trilogie, die das letzte Werk begonnen hat. „Beide sind aus einem musikalischen Guss, durch beide zieht sich derselbe inhaltliche rote Faden über die gesellschaftlichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts“, so Schwarz. „Das Album umklammert alle Schaffensphasen der Band.“ Für Fans könnte es natürlich keine bessere Nachricht geben als diese. Auf „A Kingdom To Disappear“ fließen Blastbeats, melancholische Epik, sinfonische Kompositionen ohne Längen und solides Metal-Handwerk wie von selbst ineinander als wäre es das Normalste auf der Welt. Und fügen der üppig bewachsenen Pyogenesis-Flora einige berauschende neue Blüten hinzu. Es sind vielleicht nicht mehr die Neunziger. Unerschrockene Pioniere wie Pyogenesis machen allerdings deutlich, dass das noch lange kein Grund ist, der Innovation abzuschwören.

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JOACHIM WITT – „So oder so“(04.01.2017)
JOACHIM WITT hat sich im Laufe der Dekaden einen Ausnahmestatus unter Deutschlands Musikern erarbeitet. Er darf ungeniert Genres wechseln, Stile mischen und sich selbst immer wieder neu erfinden, ganz, wie ihm der Sinn steht – seine Fans bleiben ihm treu. Weil sie wissen, dass sich hinter dem künstlerischen Wandel noch immer derselbe Mensch verbirgt. Ein Mensch, der - genau wie wir – durch alle Stimmungslagen getrieben wird. JOACHIM WITT vermag es jedoch wie kein Zweiter, sie mit ungebremster Intensität zu vermitteln. Deshalb ist es auch bei seinem inzwischen 16. Studioalbum „Thron“ gar nicht notwendig, sich erst umständlich auf die Musik einlassen zu müssen – Witt packt einen mühelos dort, wo es weh- oder wohltut. Es ist, wie er sagt, zu weiten Teilen ein Album für die schwierige Zeit, in der wir leben. Kampfgeist und Beinahe-Resignation liegen auf Witts „Thron“ dicht beieinander. „Du wirst dich erholen vom Herbst“, versichert er im Song „Lebe dein Leben“; ein Satz, der in seinem Minimalismus die ganze Wahrheit des Prinzips Hoffnung umschreibt. Unterschwelliger Humor darf natürlich auf keiner Witt-Platte fehlen: Wenn JOACHIM WITT zu zwingenden Mosh-Rhythmen „Alle nicken“ singt, ist das als selbstironischer Verweis auf seine „Bayreuth“-Trilogie zu verstehen. Auch wenn JOACHIM WITT sich mit den neuen Songs auf keine eindeutige Soundkategorie festlegen lässt, klingt „Thron“ mit all seiner Intensivität und auch Intimität wie ein in sich fest geschlossenes Werk - mit vielen Facetten. Das gute, alte Melotron darf in mehreren Songs den Klangteppich auslegen; es gibt ausgiebige Gitarrensoli, auf die ein David Gilmour stolz wäre. In „Tag für Tag“ greift Witt in den Strophen zu eher jazztypischen Harmonien (Stichwort „maj7“), um dann einen Powerchord-Refrain zu präsentieren, für den der nicht 1:1 übersetzbare Begriff „epic“ am treffendsten ist. Hier trifft großes Können auf spielerische Freiheit. Zusammen mit Produzent und Mitautor Bassel Hallak hat JOACHIM WITT ein Album aus dem Boden gestampft, dass so stimmig und rund geworden ist, als habe er Jahre der Planung damit verbracht. "So oder So" ist die neueste Single aus dem Album "Thron", die kurz vor der anstehenden Tour im Januar / Februar 2017 erscheint.

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FEWJAR – "Until"(28.10.2016)
Harte Arbeit, Kreativität und natürlich das nötige Talent – so ließen sich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere im Musikgeschäft zusammenfassen. Um sich zu etablieren, musste sich ein Act bisher zuweilen jahrelang auf kräftezehrende „Ochsentour“ durch sämtliche Clubs der Republik begeben und sich Venue für Venue eine Fanbase erspielen, die mit steigendem Bekanntheitsgrad zuerst mit einer Single, und mit viel Glück auch irgendwann mit dem ersten Album belohnt wurde. Fewjar machen alles anders. Fewjar spielen nach ihren eigenen Regeln. Brechen mit veralteten Traditionen und überholten Strategien, während sie althergebrachte Marketing-Gepflogenheiten wie seltsame Relikte aus dem letzten Jahrhundert aussehen lassen. Fewjar spricht sich übrigens „Future“ aus. Future, wie in „Zukunft“. Und auch der progressive Sound des Berliner Progressive-Electro-Pop-Duos ist mehr als richtungsweisend, wie die experimentierfreudigen Zukunftsmusiker auf ihrem neuen Album „Until“ demonstrieren!

Fewjar sind das Aushängeschild einer völlig neuen Generation von Bands, die sich auch ohne die Aufmerksamkeit der klassischen Medien eine breite Öffentlichkeit in den sozialen Netzwerken erspielen. Seit fünf Jahren erschaffen sich Fewjar in den unendlichen Weiten des Internet Stück um Stück ihren ganz eigenen Klangkosmos und haben mit zwei bisher veröffentlichten Alben und spektakulären Videoclips auf ihrem YouTube-Channel eine riesige Online-Community von weit über 73.000 Abonnenten begeistert. Und das alles komplett in Eigenregie, ohne großartig auf dem allwissenden Medien-Radar aufzutauchen! Bereits vor zwei Jahren sorgte das Duo mit seinem allerersten Auftritt auf den renommierten Videodays in der Kölner Lanxess-Arena vor 15.000 Zuschauern für euphorische Reaktionen, und auch der erste Headliner-Gig im Berliner BiNuu Club im vergangenen Mai war in weniger als 24 Stunden restlos ausverkauft. Nach der im Juni veröffentlichten Vorabsingle „Lo“ machen die beiden Digital Natives auf ihrem dritten Album „Until“ den Entwicklungsschritt vom rein virtuellen Studioprojekt zur Formation, die nun auch die Offline-Welt erobert.

So futuristisch und eigenwillig wie ihr Name und ihre DIY-Bandphilosophie gestaltet sich auch ihr visionärer Sound: Fewjar verbinden ausgewählte Elemente aus Electronica, TripHop, Ambient, Progressive Rock und Pop zu einem ebenso psychedelischen, wie geheimnisvoll-atmosphärischen Stilmix, mit dem Jakob Joiko und Felix Denzer sämtliche Genregrenzen einreißen und sich aus den umherfliegenden Trümmern ihre ganz eigene Klangsphäre kreieren. Seit 2009 machen die beiden Mitt-Zwanziger gemeinsam Musik; kurz vor dem Umzug vom idyllischen Rheinland-Pfalz ins hektische Berlin wurde 2011 das erste Album „Journey Of Dam“ veröffentlicht, dessen Entstehung das Fewjar bereits auf YouTube mit einigen Making- Of- „Versuchen“ begleiteten. Clips im Videotagebuch- Stil, gefilmt in der gemeinsamen WG, Behind The Scenes-Material und tausend weitere Impressionen aus dem Fewjar-Universum rund um das zwei Jahre später folgende „AFew Sides“ waren der Schlüssel zur besonderen Nähe zu ihrer heutigen Online- Community. Und spätestens, nachdem das Duo zwei Mal hintereinander den Deutschen Webvideopreis mit nach Hause nehmen konnte, galten die Wahlberliner für viele als perfektes Anschauungsbeispiel einer innovativen YouTube-Band. Nach fünf Jahren nutzen Fewjar ihren Online-Ruhm als Sprungbrett in die richtige Welt.

„Poly-Genre“ nennen Fewjar selbst ihren stilistischen offenen und experimentellen Stilmix, mit dem sich das Duo eine kleine, aber feine Klangnische innerhalb der deutschen Musik geschaffen hat. Fewjar wollen und können sich nicht zwischen den verschiedenen Genres entscheiden, sondern folgen einfach ihrem Bauchgefühl. Denken um Ecken und Kanten, spielen liebend gerne mit den unterschiedlichsten Erwartungshaltungen ihrer Hörer und fordern das Publikum mit ihren oft bizarr verschachtelten Klangkaskaden immer wieder heraus. „Wir sehen selbst, dass unser Sound sehr komplex und schwer zu fassen ist“, erklärt Felix Denzer den im ersten Moment nicht so leicht zugänglichen Fewjar-Kosmos. „Unsere Songs sind nichts zum Nebenbei-Hören; wir locken den Hörer ab und zu absichtlich auf kleine Soundirrwege, auf denen er sich zurechtfinden muss. Wir gestehen uns dabei eine maximale stilistische Offenheit zu. Die künstlerische Freiheit, alle Genres zu nutzen. Alles ist möglich. Ursprünglich kommen wir aus dem Metal; wir haben aber auch keine Angst vor dem Pop, den wir innerhalb der Stücke immer wieder brechen und dekonstruieren.“ In jeder Sekunde spannend bleiben, unvorhersehbar, unberechenbar – so die Maxime, die sich Fewjar auf ihre Fahne geschrieben haben.

Schon 2015 fiel mit der „Indigo“-EP der Startschuss zu dem, was nun als „Until“-Album vorliegt: Ein Konzeptalbum auf verschiedenen Metaebenen, auf dem Fewjar eine in sich verwobene Geschichte von einem fremden Planeten erzählen. Ein versponnenes Epos von Schmerz, Einsamkeit und der Suche nach dem Sinn des Lebens. Fewjar verschmelzen Einflüsse aus Fantasy, Science-Fiction und griechischer Mythologie zu einer packenden Kopfkino-Story, die von den beiden zusätzlich zur CD in einem aufwändigen Artbook veranschaulicht wird. „Es geht um einen namenlosen Protagonisten, der in einem Betonquader lebt“, fasst Jakob Joiko den Plot von „Until“ zusammen. „Als sein Heim auseinander bricht, findet er sich plötzlich in einer lebensfeindlichen Umgebung wieder, in der er zum ersten Mal Schmerz spürt, sich verliert, schließlich aber selbst erkennt. Der Albumtitel `Until` beschreibt den Moment, in dem er seinem Würfel entsteigt und eine neue, unbekannte Welt erblickt.“

„Wir lernen mit den Tracks sehr viel über uns selbst“, ergänzt Felix Denzer. „Man fragt sich automatisch sehr oft, warum die Texte so düster sind. Man erkennt dann irgendwann, dass es einem nicht gut geht und man sein Unglück unterbewusst in den Lyrics verarbeitet.“ Jakob ergänzt: „Der Text von `Onyx` zum Beispiel handelt von der Frage, die jedes Kind seine Mutter fragt: Warum bin ich, wie ich bin? Manche Menschen können sie sich einfach nicht beantworten und zermatern sich ihr ganzes Leben das Hirn mit immer wiederkehrenden Gedankenschleifen. Man wünscht sich an manchen Tagen, jemand anders zu sein. Oder gar nicht mehr da. Zwischen unseren mythologischen Anspielungen und den konzeptionellen Elementen steckt immer auch sehr viel Persönliches. Wie ein Schutzschild. Denn am Ende geht es gar nicht um Antworten, sondern darum, Fragen zu formulieren und sich dadurch selbst zu erkennen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb wir Musik machen. Um uns auszudrücken, aber auch, um zu hinterfragen, wer und was wir sind. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um sich beim Hören des Albums Fragen zu stellen, zu interpretieren und offen sein, Dinge neu zu entdecken.“

So wie auf in Fewjars aufwändigen Videoclips, die das Duo ebenfalls mit seinem eingeschworenen Friends & Family-Zirkel in voller Selbstkontrolle produziert und in denen sich ihr besonderer Sinn für Ästhetik nahtlos fortsetzt. „Die Transformation ist ein immer wiederkehrendes Element. Tod, Religion, Wandlung. Unsere Geschichten ergeben sich immer aus der Musik, die Musik aus den Geschichten, die wir erzählen wollen. Man muss aber nicht unbedingt das Konzept genau durchdringen, um die Musik zu schätzen. Jeder, der eine aufregende Geschichte zu guter Musik hören möchte, ist uns herzlich willkommen.“ Willkommen bei Fewjar; willkommen in der Zukunft.

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The Beauty of Gemina 'Minor Sun'(20.10.2016)
Gross in den Melodien. Eindringlich in den Arrangements. Tief-gründig in den Botschaften. Einnehmend mit der Stimme. Transparent in der Umsetzung der Produktion. Die Schweizer Kultband THE BEAUTY OF GEMINA um Mastermind Michael Sele stellt mit drei-zehn neuen Songs auf dem bereits siebten Studio-Album «Minor Sun» (Release: 2. September 2016) ihre internationale Klasse erneut zweifelsfrei unter Beweis. Zufällig ist dabei rein gar nichts.

Nicht die Musik, die gleichzeitig die Gemüter erhellt und gekonnt die Ästhetik der Dunkelheit zelebriert. Nicht die Themen und Texte, die poetisch auf sanfte Art und Weise dunkle Ecken der Gesellschaft ausleuchten. Nicht die sich über ganz Europa erstreckende riesige Fan-Community. Sie ist das verdiente Ergebnis der hohen Konstanz bei steter Weiterentwick-lung über lange Jahre: THE BEAUTY OF GEMINA feiert mit einer Reihe ausgewählter Konzerte in ganz Europa das zehnjährige Bandjubiläum. Das Album «Minor Sun» ist so gesehen ein Geburtstaggeschenk – vor allem an die treue Anhängerschaft. Und diese wartet ganz of-fensichtlich sehnlichst darauf: Das Video zur Vorab-Single «Cross-roads» - die einzige Coverversion des neuen Silberlings – wurde auf YouTube innerhalb von nur gerade vier Wochen mehr als 210'000 mal angeschaut. Wahrlich ein imposanter Wert mit starker Aussagekraft. Wer die «Schublade» sucht, ordnet THE BEAUTY OF GEMINA beim «Dark Wave» ein – also eher dunkel, trist, klagend, aber auch sehnsuchtsvoll.

«Das ist sicher nicht falsch. Es entspricht der Szene, in der wir uns bei grossen Festivals in Europa bewegen und Anklang finden», bestätigt Michael Sele. Und ergänzt augenzwinkernd: «Dann passt doch unsere „kleine“ Sonne in Moll, die wir jetzt erstrahlen lassen, geradezu perfekt. Denn: Wir sind auf jeden Fall nicht destruktiv, sondern musikalisch ziemlich hell und sehr vielfarbig. Wir setzen gesellschaftliche, zeitgenössische Themen als moderne Rockband um, lassen Klangwelt und Worte zum gros-sen Ganzen verschmelzen.» Mit Erfolg, wie man nachtragen kann. Aber: Sind solche «Schubladen» überhaupt wichtig? Braucht es Zuordnungen? Nein. Nicht wirklich. Musik ist doch zum Hören da. Lädt ein, darin ab- und einzutauchen. Sich darin emotional gehen und treiben zu lassen. Und macht sowieso mit jedem genau das, was im Moment zu ihm passt. Hauptsache, Musik kommt an, berührt, und lässt nicht gleichgültig zurück. Dieser Gefahr der Belanglosigkeit ist man bei THE BEAUTY OF GEMINA und dem neuen Album «Minor Sun» garantiert nicht ausgesetzt. «Michael Sele ist ein Gesamtkunstwerk» rühmt das schweizerische Maga-zin «Metalnews Switzerland» die Seele von TBOG. «Seine Stimme spielt in der Liga eines Nick Cave, sein Songwriting, seine Kompositionen und Arrangements gehören innerhalb des Genres zum Besten, was es aktuell zu hören gibt.» Dem gibt es nichts anzufügen. Kreativität. Sie ist die innere Triebfeder für das Schaffen von Michael Sele. «Ich verstehe mich ja als Beobachter und nicht autobiographischer Erzähler. Mich interessieren und beschäftigen gesellschaftliche Themen. Zum Beispiel das Verhalten von Institutionen. Sowie deren Wirkung auf die Menschen. Aber ebenso die Menschen selbst. Ihr Dasein, ihre Erlebnisse. Das ist der Stoff, aus dem meine Songs entstehen. Apropos: Mir ist hier wirklich der Inhalt, die Botschaft wichtig. Wenn ein Song die dazu gehörenden Worte nicht findet, macht er für mich auch keinen Sinn. Und was ich verarbeite, möchte ich nicht für mich im stillen Kämmerlein behalten. Sondern dieses «verkünden», weitergeben. Das muss raus, auf die Bühne. So gesehen bin ich auch ein «Lebensbegleiter» der Menschen, die unsere Musik lieben. Häufig Leute mittleren Alters, die schon einiges erlebt haben. Deren Biographie Höhen, Tiefen und auch Brüche aufweist. Die als Einzelgänger in der Gemeinschaft der Konzertbesucher ihre Sicherheit fin-den. Und dafür zum Teil sogar Anreisen für die Konzerte von tausend Kilometern in Kauf nehmen. Das ist schlussendlich das grösste Kompliment, das man unserer Musik gegenüber machen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.

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Stoneman 'Steine'(14.10.2016)
Rockstars fallen (meistens) nicht vom Himmel. Allzu oft ist es ein Ergebnis von harter Arbeit, Entbehrungen, Wagnissen und einer Prise Übermut, die einen Musiker dazu bewegt, sich eine Band zu suchen und die Welt zu erobern. Zum Glück haben sich Mikki Chixx und seine Mitstreiter über viele Jahre immer wieder entgegen aller Regeln und entgegen aller Mechanismen von diesem Traum leiten lassen, irgendwann einmal den großen Durchbruch zu schaffen und die Welt zu erobern. Dass die nächste wichtige Band am Horizont des Goth-NDH-Alternative-Düster-Pop-Rocks nun ausgerechnet Stoneman sein sollen, wollen wir gern glauben. Die Band ihrerseits hat im Studio alles dafür getan, dass ihr großes Ziel Wirklichkeit wird. Textlich gern mal am Abgrund oder drüber hinaus, musikalisch ungestüm und ausgereift zugleich, hört man den Jungs an, was sie wollen – unsere Seelen. Und genau da fängt es an, dieses Verlangen nach neuen Klängen in der Einheitssoße der letzten Jahre. Gebt uns etwas Neues und doch Vertrautes, gebt uns etwas Raues und nicht Überproduziertes – gebt uns das neue Album von Stoneman.

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Beborn Beton 'She cried EP'(14.10.2016)
Ganze 9 Jahre hat es gedauert, bis Beborn Beton Ende 2015 ihr neues Studioalbum A Worthy Compensation“ fertiggestellt hatten. Das Album trug seinen Namen zurecht, und wurde gleich mehrfach als „Synthpop-Meisterwerk“ in verschiedenen Elektronik-Medien abgefeiert, und fand sich folgerichtig auch in diversen Jahrescharts wieder. Nun legen Beborn Beton noch mit ihrer „She Cried E.P.“ ein gleichfalls ambitioniertes Remix Minialbum nach, mit dem Album Highlight „She Cried“ als zentralem Track, aber ebenfalls mit ein paar starken Remixen von Daniel Myer (Haujobb, Covenant), S.P.O.C.K., Olaf Wollschläger und als Sahnestück noch mit einer sehr starken Coverversion des Human League Kultstücks „The Black Hit Of Space.“ , das 80er Jahre Retro Charme mit der Studiotechnik von 2016 verbindet. Wenn „A Worthy Compensation“ ein gelungenes Comeback-Album war, so ist „She Cried E.P.“ ein ebenso gelungenes Remix Album, das am 09.09.206 auf Digipack-CD und limitiertem Vinyl erscheinen wird. Beborn Beton - She Cried E.P.

It took Beborn Beton 9 years to complete their best album to date, A Worthy Compensation. Released in late 2015, it was hailed as a Synthpop masterpiece in industrial and electronic music scenes and scored some wealthy results in various “Best Of 2015” lists and high charts listings. Now they have come up with an equally ambitious follow-up Remix mini album, which features “She Cried”, one of the centre pieces of the album in various remixes, plus an assortment of remixes from various tracks of their killer comeback album: 24/7 mystery remixed by Val Solo of S.P.O.C.K., a Daniel Myer(of haujobb, Covenant)-remix of “Who Watches The Watchmen?”, and to top it off an amazing cover version of Human League’s “The Black Hit Of Space” which combines 80ies electronic retro charme with today’s production skills. Also featured is Beborn Beton producer wizard Olaf Wollschläger who also produced the dynamic club version of “She Cried”. If “A Worthy Compensation” was a worthy comeback album, then this is an equally worthy Remix E.P., to be released on September 9th 2016, available in CD und limited edition Vinyl format. We like!

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